Autor: Meike Stoverock

Leben, Tod

Die Moral von der Geschicht

Die Frage nach Gut und Böse ist ja so eine Sache. Vor allem eine Sache, die jeder für sich ausmachen muss. Neben ganz individuell definierbaren Fragen, zum Beispiel dem Umgang mit Wahrheit, gibt es auch eindeutigere Fälle, zum Beispiel die Tötung eines Menschen. Und für die Charakterbildung finde ich es ganz sinnvoll, sich bewusst mit […]

Comics, Rezension

Rühr mich nicht an!

Ich habe ja von wenig eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung. Das reicht vollkommen, fand der liebe @quitzi und bat mich, einen Text für ihn zu schreiben. Genauer: für den Megaquitzchenmittwoch. Und weil @quitzi einer der ganz wenigen Twitterer, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, damit sie mir den ganzen Tag Tweets […]

Leben, Tod

Freiheit

Heute las ich bei Facebook vom Freitod eines Menschen und weil ich über das Thema nachdenke, solange ich überhaupt denken kann, will ich dazu etwas sagen. Denn ich finde, dass es in dieser Gesellschaft kaum etwas Unwürdigeres gibt als den Umgang mit Tod. Vielleicht noch den Umgang mit Sexualität, aber das ist ein anderes Thema. […]

Internet, Introvertiertheit, Komplexe

Der Unglückskomplex

Zwischenzeitlich ist wohl bekannt, dass ich mich nicht mit Menschen aus dem Internet treffe. Die Gründe sind so vielfältig wie putzig. Eine kurze Zusammenschau: 1. Ich fühle mich isoliert unter den Menschen. Mich mit jemandem zu treffen, hat in 99 von 100 Fällen das tiefe Gefühl von Einsamkeit und Unverstandenheit zur Folge. 2. Ich fühle […]

Film, Rezension

Eine kurze Geschichte über Gewalt

England 1974. Ein Mann überfällt ein Postamt. Niemand wird verletzt, niemand wird getötet. Seine Beute: 26 Pfund. Und obwohl sein Urteil für diesen Raubüberfall nur auf sieben Jahre lautet, wird er das Gefängnis für die nächsten 35 Jahre nicht mehr verlassen. 30 Jahre davon wird er in Einzelhaft verbringen. Sein Name: Michael Peterson. “Bronson” erzählt […]

Leben, Tod

Zwei Anrufe

S. aus Hannover hat angerufen, schon vor zwei Wochen. Wir telefonieren selten, denken aber oft an einander. Ich würde sie als richtige Freundin bezeichnen. Schon als sie sich meldet, merke ich, dass etwas passiert ist. Ihre Stimme klingt brüchig, wie aus einem Grab. “Es ist der S.”, sagt sie. “Dem geht es ganz schlecht und […]