Über mich

Über mich

001Guten Tag, ich bin Frau Meike. Ich schreibe, seit ich denken kann, und denke, seit ich gehen kann, und gehe, seit meine Mutter mich nicht mehr tragen will, weil ich zu schwer geworden bin, wie sie sagt. Seit es das Internet gibt, mache ich das alles auch noch öffentlich und gelegentlich twittere ich mich um Kopf und Kragen. Facebook habe ich nicht, weil das Teufelswerk ist, aber dafür ein prall gefülltes Flickr-Konto, das ist auch schön.

Themen, die mich (hier und anderswo) besonders beschäftigen, sind zum Beispiel die psychologischen, digitalen und kohlenstofflichen Ursprünge gesellschaftlicher Strömungen, die Auswirkungen zivilisatorischer Strukturen auf den Menschen, die fehlende Sterbekultur in unserer Gesellschaft, das zerrüttete Geschlechterverhältnis, sowie Neurodiversität (Hochbegabung und Hochsensibilität).
Ich lasse mich ungern thematisch beschränken, weshalb diese Liste auch zuerst 27 Punkte umfasste. Fragen Sie einfach.

Manchmal schreibe ich auch für andere, zum Beispiel diesen Text über den modernen Feminismus, der im März 2016 bei ZEIT Online erschien: »Die feministische Selbstdemontage«. (S. hierzu auch meine Nachbetrachtung hier im Blog: »Buzz-Report Feminismuskritik«)
Oder diesen für das 3SAT TV- und Kulturmagazin aus dem Dezember 2016, ebenfalls über Feminismus: »Macht Euch stark! Der Feminismus muss in eine neue Runde« (Titel war vorgegeben, PDF mit Leseprobe).

Hin und wieder schreiben auch andere über mich und/oder mein Blog, zum Beispiel die BrandEins oder die Neue Osnabrücker Zeitung.

Und es ist auch schon vorgekommen, dass andere mich befragt haben. Zuletzt habe ich den DigitalMediaWomen ein Interview gegeben, vor knapp zwei Jahren dem Blog MiMa. Auch in Radio und Fernsehen habe ich schon gesprochen (u.a. Radio Bremen, ZDF heute+).

Nicht alles, was ich in der Vergangenheit geschrieben habe, würde ich heute noch so sagen, aber da die ständige Veränderung zu mir gehört, muss ich es eben aushalten, dass auch Sachen von mir und über mich im Netz herumgeistern, in denen ich mich heute nicht mehr wiederfinde. Ich sehe es als Dokumentation meiner Persönlichkeits- und Meinungsgenese und Sie schaffen das auch.

Ach ja, ich bin Biologin. Mit Zertifikat und Titel.

Der Kontakt zu mir klappt am (für mich) unkompliziertesten per Mail unter meike2 (at) fraumeike (Punkt) de. Generell ziehe ich das Schriftliche dem Gesprochenen und dem Persönlichen vor, weil ich mir meine spontanen Schlagfertigkeiten dann in Ruhe überlegen kann. Ich bin introvertiert, das gehört so.

14 Reaktionen

  1. Lemuel

    Hallo Frau Meike,

    vor einigen Monaten bin ich durch irgendeine Verlinkung über ihren Blog gestolpert und seitdem ein entzückter Mitleser gewesen.
    Auch wenn ich nicht immer gemocht habe, was sie zu sagen hatten, so habe ich doch immer geliebt, wie sie es gesagt haben.
    Um so mehr freue ich mich, dass sie wohlauf sind und wieder auf Sendung gehen.

    (Ganz nebenbei: ich bin ledig, achtundvierzig Jahre alt, lebe in Hückelhoven-Altmyhl und liebäugle gerade mit drei kapriziösen, jungen Kätzchen aus der Nachbarschaft.)

  2. dorle

    Wie schön, wieder von Ihnen zu hören!

    Ich hatte Sie dereinst auf FB abonniert, dann verschwanden Sie ganz unauffällig von meinem Schirm (kann ja mal passieren) und als es mir schließlich auffiel, waren Sie ganz verschwunden. Also bei FB. Und das passiert dann doch eher selten.

    Um so mehr freut es mich, dass ich Sie jetzt wieder gefunden habe. Von Twitter lass ich trotzdem die Finger.
    Mit den allerbesten Grüßen und so, Dorle

  3. Thorsten Haupts
    Thorsten Haupts um · Antwort

    Faszinierend, auf welche Blogs man stösst, wenn man bei don alphonso startet und sich an eineigen Strängen entlanghangelt.

    Ich mag Ihre Lebenseinstellung. Viel Glück bei dem Versuch, Menschen (in grösseren Aggregationen, vermute ich) zu verstehen, ich habe das bereits aufgegeben. Ihr Feminismus-Artikel ist grossartig, das ist die Art von Feminismus, mit der ich sympathisiere.

    Gruss nach Berlin und weiterhin viel Mut,
    Thorsten Haupts

  4. Frank

    Hallo Frau Meike,

    Roman schreiben ist toll. Ich wollte auch mal einen schreiben. bin auch nicht so ehrgeizig und geduldig. Ich habe mir dann zum Ziel gesetzt, dass ein lieber Mensch (mein Vater) das Buch zu einem bestimmten Datum (sein 80. Geburtstag) bekommen soll. Das habe ich dann auch eingehalten. Und so wurde „Red Bullet“ nach drei Jahren dann endlich fertig. Geht doch.

  5. Mike

    Lese Sie erst jetzt, Frau Meike, dank eines Facebook (!!) Hinweises eines Freundes. Bin begeistert. Finde Sie gut. Und nun eine ganz, ganz blöde Frage: Kann ich Sie abonnieren?

  6. glumm

    I want a little sugar
    in my bowl
    I want a little sweetness
    down in my soul
    I could stand some lovin‘
    Oh so bad
    I feel so funny and I feel so sad..

  7. Manuel

    Normal bin ich ja gar nicht so und ich wollte auch eigentlich nur kurz erwähnen, dass mir diese Hallen hier sehr gut gefallen. Aber das mit den Katzen muss ich kommentieren und mit etwas Lebensgeschichte meinerseits untermauern. Die Viecher haben nämlich grundsätzlich tatsächlich einen an der Waffel.
    Und weil ich gestern schon wusste, dass ich heute diesen Blog entdecken und zum Thema „gestörte Katzen“ einen Kommentar verfassen würde, habe ich nach dem Aufstehen (gestern) einen durch nächtliche Erlebnisse motivierten Artikel verfasst. HEUTE finde ich ihn lustig:

    https://dampfbloque.wordpress.com/2015/10/29/morgenstund-tut-wahrheit-kund/

  8. Rainer

    Sehr geehrte Frau Meine

    vielen, VIELEN Dank für Ihren tollen Artikel über den Kampf-Feminismus, der sich jeder anmerkenden Ansprache durch die immer gleichen Argumente: Du hast ja nen Dödel! entzieht.

    Auch bei den Männern scheint es ab und zu so zu sein, dass sie sich hinter ähnlich gearteten sogenannten Argumenten verstecken.

    Gemeinsam ist beiden:
    Ein Unwille oder gar ein Unvermögen sich einer fragenden Annäherung zu stellen.

    Ich wage zu sagen: Anscheinend ist Vielen nicht bewusst, dass es um eben dies geht: Bewusstheit. Leider eben auch darüber, was mensch selber nicht so ganz gut, klug und vernünftig tut. Und dann oft vergessen wird, VORHER zu denken, und nicht hinterher.

    Danke nochmals,
    wir sind alle Menschen. JedeR ist anders und so will ich mich auch gesehen wünschen: als Seelenwesen mit Fähigkeiten und Bedürfnissen. So sehe ich andere Menschen auch.
    Danke.

  9. eva becker
    eva becker um · Antwort

    Gestern habe ich Ihr blog gefunden verehrte Frau Meike und seitdem bin ich am lesen, lesen, lesen…..und begeistert, dankend, kommentieren wollend (okay. die meisten Kommentarfunktionen sind zu, is ja auch klar, so 3 Jahre speeter) bin hinundweg. Danke danke danke. Eva

  10. Christian
    Christian um · Antwort

    Ich wollte nur mal anmerken, dass ich Sie ziemlich toll finde, Frau Meike. Ist also sinnvoll, dass Sie Herrn Lobo geheiratet haben. Den finde ich auch ziemlich klasse. Das passt also alles gut zusammen. Wuerde ich ja in echt nie sagen, aber hier, so anonym, da traue ich mich das!

  11. Ulrike

    Herzlichen Dank für Ihre neuesten Gedanken zum Thema „Hass“ bzw. gegen den Hass – so wahr!

  12. Mein Leben als Psycho

    „Ich mag Menschen nicht, aber ich verbringe viel Zeit mit dem Versuch, sie zu verstehen. Danach drehe ich meist durch.“

    Mit diesen Worten hast du mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. :)
    Die Worte könnten von mir stammen.

    Herzliche Grüße, Julia aka Psycho ;)

Hinterlasse einen Kommentar